| Der Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis wird alle zwei Jahre von der MFG Filmförderung und dem SWR mit 20.000 € vergeben. Und gehört damit zu den höchstdotierten Preisen für dieses Genre. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Sabine Gisiger ("Gambit", 2007), Bettina Blümner ("Prinzessinnenbad", 2007), Aelrun Goette („Die Kinder sind tot“, 2003), Andres Veiel („Die Spielwütigen“, 2005) sowie Thomas Schadt und Knut Beulich („Amok in der Schule“, 2005).
Gewürdigt werden sollen mit dem Preis besonders herausragende Leistungen bei der Pflege und Weiterentwicklung des klassischen Dokumentarfilms im Fernsehen und Kino.
Eine siebenköpfige Jury nominiert jeweils bis zu drei Kandidaten und bestimmt danach die Preisträger. Der Jury gehörten 2007 Simone Stevens (Int. Filmschule Köln), Hans Helmut Prinzler (Filmhistoriker und Publizist), Jochen Frank (Filmautor), Michael Hanfeld (FAZ), Gabriele Röthemeyer (MFG), Peter Latzel (SWR) und Wilhelm Reschl (HDF) an. Die Jury hat für den Dokumentarfilmpreis 2007 fünfzehn Filme nominiert.
Der Baden-Württenbergische Dokumentarfilmpreis wird zusammen mit dem Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms (3.000 €) im Rahmen der DOKVILLE-Konferenz (www.dokville.de) vergeben. Die nächste Preisverleihung findet im Jahr 2009 statt.

|